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Eine Burg auf einem Hügel bei Sonnenuntergang

Die Burg

Tausend Jahre
Geschichte

Die ältesten Steinmauern der Burg stammen aus dem 12. Jahrhundert. Lange diente die Anlage dem Schutze der Bevölkerung. Im 17. Jahrhundert wurden die Verteidigungsanlagen durch technischen Fortschritt obsolet und so wandelte man diese in einen naturnahen Felsengarten um, der somit der älteste seiner Art im Burgenland ist.

Standhaft durch
den Lauf der Zeiten

Die Burg Bernstein wurde belagert, erobert, verkauft, vernachlässigt und niedergebrannt, doch immer wieder entstand aus den Schwierigkeiten etwas Neues, Größeres. Die letzte erfolgreiche Eroberung fand im Jahr 1445 statt, seither konnte sie allen Angreifern erfolgreich Widerstand leisten. Der prachtvollte Garten innerhalb der Burgmauern lädt heute zum Flanieren ein.

Ein Flaneur im Burggarten Blick auf die Gartenmauern

Auf den Spuren
des „englischen
Patienten“

Der bekannteste Bewohner der Burg war wohl László E. Almásy, dessen Abenteuer als Vorlage für den Roman und Film „Der Englische Patient“ diente, welcher 1997 mit 9 Oscars, unter anderem „Bester Film“ prämiert wurde. Mehr Details über die Burg Bernstein und die wahre Geschichte von László Almásy erfahren Sie bei einer der Führungen, welche von 19. Mai bis 3. Oktober jeweils Mittwoch bis Sonntag einmal täglich um 11:00 Uhr angeboten werden.

Ein Schwar-Weiß Foto von Ladislaus Almásy in der Wüste
Ein antiker Schlüssel, der in einem Schloss steckt

Chronik

Burggeschichte in Zahlen

Viele Familien hatten die Burg Bernstein schon in Besitz. Teilweise Zeugnis der kriegerischen Auseinandersetzungen, oft wurde die Burg aber auch friedlich an den Nachfolger übergeben oder verkauft. Einen kurzen Abriss der Geschichte finden Sie hier:

1236

Erste Erwähnung

Der ungarische König Bela IV übergibt die Burg an Ivan von Güns als Kompensation für anderweitige Verluste.

Eine Bleistiftzeichnung der Burg aus dem 17. Jahrhundert

1260

Echte Raubritter

Die Burg ist unter den Güssingern als Raubritternest gefürchtet und wird, wenn möglich, gemieden.

Ein mittelalterliches Wappen das einen roten Löwen auf weißem Grund zeigt

1445

Verpfändung

Die bedeutende Familie der Königsberger erhält die Burg von Kaiser Friedrich III als Pfand. Sofort wird mit der Instandsetzung der beschädigten Anlage begonnen.

Das Wappen der Familie Königsberger hinter einem Eisengitter.

1617

Blitz und Donner

Ein Blitzschlag entzündet die Pulverkammer und macht weite Teile der Burg unbewohnbar. Die Königsberger müssen in weiterer Folge die Burg verlassen.

Ein nächtliches Gewitter, die Burg Bernstein wird von einem Blitz erhellt.

1644

Pelikane und Löwen

Die Familie Batthyány, deren Wappen ein Pelikan ziert, übernimmt die Burg Bernstein und macht sich an den Wiederaufbau.

Ein Pelikan aus Porzellan, der seine Jungen füttert

1704

Kuruzzeneinfall

Die Burg dient nach den Türkenkriegen erneut der Bevölkerung als Zufluchtsort. Die Witwe Eleonore von Batthyány hat den Oberbefehl über die Garnison.

Ein Portrait von Eleonore Batthyány aus dem 17. Jahrhundert

1892

Verkauf

Eduard Almásy zieht mit der ganzen Familie von Török St. Miklós nach Bernstein und beginnt mit dem Bau der Strom- und Wasserleitungen.

Eine alte Karte auf der Bernstein verzeichnet ist.

1922

Die ersten Gäste

Seit diesem Jahr werden auf der Burg Bernstein (mit Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg) Gäste aus aller Welt beherbergt.

Eine Kutsche im Burghof von Burg Bernstein