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Die Ursprünge des Topless-Champagne-Club liegen, wie auch der in Bernstein ansässige Gongoi-Club, - wie so oft in der Geschichte - im Dunkeln. Aber mit Sicherheit ist die Erfindung des Sabrierens auf Burg Bernstein zu suchen und nicht wie allseits verbreitet, bei den Soldaten Napoleons. Dies lässt sich ganz einfach historisch begründen: Bei der Schlacht bei Mogersdorf am 1.8.1664 kam es zum Aufeinandertreffen von ca. 25.000 Soldaten der christlichen Allianztruppen unter dem Grafen Raimondo Montecuccoli gegen eine doppelt so starke türkische Armee unter Achmed Köprülü. In der Koalitionsarmee befand sich auch eine französische Kavalleriebrigade unter dem Kommando eines gewissen Coligny. Teile dieser Kavallerieeinheiten waren vor der Schlacht auf der nur 40km entfernten Burg Bernstein stationiert und konnten dort beobachten, wie die Burgbesatzung das hier heimische Nationalgetränk, nämlich den Uhudlersekt, öffneten. Sie waren so fasziniert von der Methode, die Flaschen mit dem Säbel zu köpfen, daß sie schnurstracks, ohne an der Schlacht teilzunehmen, nachhause abreisten und fortan in den Sektkellern der Champagne wüteten. Seither nennt man dies sabrieren, abgeleitet vom franz. le sabre - der Säbel. Die korrekte Definition: Als Sabrieren bezeichnet man das Köpfen einer Champagner-Flasche mit einem Säbel bzw. Messer. Der Begriff stammt aus dem Französischen
(le sabre = Säbel) und geht, wie fälschlicherweise vermutet wird, auf napoleonische Kavallerie-Offiziere zurück,
was aber nicht der Wahrheit entspricht. Näheres über die Schlacht bei Mogersdorf findet man unter: www.de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Mogersdorf |
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Schlacht bei Mogersdorf, 1. August 1664 |
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